Lets play together

Playfulness – lasst uns unser Arbeitsumfeld freudvoll und spielerisch gestalten

„New Work“ ist in aller Munde. Unsere Welt ist im Wandel und damit verändern sich sicher geglaubte Normen und ehemalige Konstanten sowohl in Unternehmen als auch in unserer Gesellschaft immer schneller. Der Einfluss der Digitalisierung ist in allen Lebensbereichen spürbar und einer der Treiber dieses Wandels. Und mit der Corona-Krise kam 2020 noch eine neue und unerwartete Herausforderung dazu, die uns wahrscheinlich alle vor die Frage stellte: Wie wollen und können wir in Zukunft leben -und arbeiten?

Die Debatte um „New Work“ erhält vor diesem Hintergrund neuen Auftrieb. Auch die Erfahrungen rund um das Arbeiten unter Pandemie-Bedingungen hat den Blick auf neue Arbeitsformen verändert und beschleunigt. Der aktuelle Leitspruch heißt: Virtualisieren, vernetzen, beteiligen-verbunden mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit. Gängige hierarchische Muster stoßen in diesem neuen Veränderungsprozess an ihre Grenzen, neues Mindful Leadership ist hier gefragt.

Eine der neuen „New Work“ -Anforderungen ist die Erwartung, dass Arbeit auch wieder Spaß machen darf und soll. Und dafür braucht es neue Spielräume, Raum, um Kreativität zu entfalten und somit auch Innovationen vorantreiben zu können. Ali Mahlodji, der Gründer von „whatchado“ und einer der renommiertesten Speaker und Berater im „New Work“ -Kontext, nennt diese Aspekt „Playful Work“. Um die positiven Aspekte des „Playful Work“ im Arbeitskontext zu integrieren, braucht es allerdings mehr als einen Tischkicker in der Kaffeeküche.

Für Playfulness braucht es sowohl eine große Portion Mindfulness als auch ein Loslassen von alten Vorgaben und Einschränkungen, damit wir uns wieder auf unseren angeborenen Spieltrieb einlassen können. Eine der besonderen Anforderungen an Spielen ist, dass wir uns ohne Erwartungen, also ganz offen für neue Ergebnisse, an eine neue Aufgabe herantasten. Dafür bedarf es des Anfängergeists, eine Eigenschaft, die wir auch mit der Achtsamkeitspraxis stetig üben und die uns Offenheit und Neugier ermöglicht. Die innere Haltung des Nicht-Wissens und Nicht-Kennens, steht oft im Gegensatz zu dem gewohntem Expertenstatus im Unternehmen.

Wenn Unternehmen wieder mitspielen wollen beider Entwicklung von ausgefallenen Innovationen, sollten sie ihre Mitarbeiter bei ihrem angeborenen Spieltrieb unterstützen. Denn nur so können sich diese an neue komplexe Herausforderungen wagen und sich mit Offenheit den schnell verändernden Rahmenbedingungen stellen. Mahlodji nennt es die Innovations-Schleife, die Unternehmen ermöglicht, mit folgenden Stationen zu arbeiten:·

  • Probieren – erfordert ein ergebnisoffenes Herantasten und Ausprobieren;
  • Hinfallen, scheitern, Fehler machen – erst dann kann eine Fortschrittsanalyseerfolgen;·
  • Innehalten – reflektieren, wertfrei und zugewandt;·
  • Adaptieren, anpassen – entscheiden, es anders zu probieren;
  • Üben und wieder probieren – so lange weitermachen können, bis ein gutes Ergebnis da ist.

Bei all den neuen Ansätzen, z.B. räumliche Spielplätze, wie sie in fortschrittlichen Unternehmen wie Google, Microsoft und auch zahlreiche Start-ups inzwischen üblich sind, wird allerdings klar, dass es vor allem um eine neue Haltung geht, die Mitarbeiter und Führungskräftebrauchen, um die Möglichkeiten dieser Spielorte gemeinsam nutzen zu können. Playfulness kann nicht von oben verordnet werden. Es braucht passende Rahmenbedingungen und eine Atmosphäre, die dazu beitragen, dass Mitarbeiter wieder mutig und neugierig erkunden und sich ausprobieren. Um spielerisches Denken im Arbeitsalltag zu etablieren, bedarf es eines wertschätzenden und vertrauensvollen Umfelds, das insbesondere durch Mindful Leadership ermöglicht wird.

 

Beitrag von unserer Trainerin Louise Gebele

Foto von cottonbro von Pexels

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