Was bringt Mindfulness?

Sehr viel. Und zwar sehr viel Positives. Das belegt auch die steigende Zahl an wissenschaftlichen Untersuchungen. Deshalb setzen immer mehr Mensch auf Achtsamkeit – und auch Unternehmen integrieren den Ansatz der Mindfulness in ihren Alltag. Das hat seinen Grund: Laut DRV Bund stieg der Anteil von Menschen in den letzten 22 Jahren, die wegen psychischer Erkrankungen frühzeitig in Rente gegangen sind, erheblich. Von 18,6 Prozent auf 43. Dem gilt es entgegenzuwirken. Und genau hier kommt die Achtsamkeit ins Spiel: Sie ist der Faktor, der dabei hilft, mit Stress gesund umzugehen. Aber was ist Mindfulness eigentlich?

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Mindfulness kurz erklärt

Mindfulness oder auch Achtsamkeit bedeutet so viel wie Bewusstsein. Es geht bei diesem Konzept vereinfacht darum, im Alltag gegenwärtig zu sein und so auch wirklich mitzubekommen, was passiert. Und das in der Umwelt und in der Innenwelt – auf interessierte und offene Art und Weise. Man tritt einen Schritt zurück, betrachtet das Gegenwärtige aus einer außenstehenden Perspektive und wertet diese nicht. Man betrachtet nur. So kann man handeln, ohne von den eigenen Gefühlen und Gedanken überwältigt zu werden. Wer achtsam mit sich selbst, seinen Mitmenschen und den alltäglichen Dingen des Lebens umgeht, der lernt, den Einfluss von Stress auf den eigenen Körper und die eigene Psyche zu vermindern. Das führt über einen längeren Zeitraum betrachtet, zu einem gesünderen Leben. 

Viele Vorteile: Achtsamkeit in Unternehmen 

Achtsam zu sein heißt, bewusst wahrzunehmen. Das hört sich erstmal gut an. Wie integriert man das Konzept der Mindfulness aber im beruflichen Kontext? Mit dem richtigen Ansatz, und der lautet: den Menschen in den Fokus setzen. Das ist vielleicht nicht immer einfach, lohnt sich aber. Denn Mindfulness im Unternehmen bringt viele Vorteile mit sich:

Mehr Produktivität 

Achtsamkeit steigert die Produktivität der Belegschaft. Zum Beispiel mit Hilfe der Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion (MBSR), die von Jon Kabat-Zinn entwickelt wurde. Und das ist wissenschaftlich bewiesen. So zeigen Studien, dass MBSR bereits nach wenigen Wochen jene Hirnareale positiv beeinflusst, die für Erinnerungsprozesse, Selbstreflexion, langfristiges Denken und fürs Lernen verantwortlich sind. Damit sich der positive Effekt bemerkbar macht, muss man sich auch nicht stundenlang in einem Achtsamkeitstraining üben. So belegte eine US-amerikanische Studie mit dem Titel ‚Mindfulness practive leads to increases in regional brain gray matter density‘ (2010), dass bereits ein MBSR-Kurzprogramm Erfolg verspricht. Zudem verbessert Achtsamkeit die kreativen Problemlösungskompetenzen und den flexibleren Umgang mit Herausforderungen. Beides sind Eigenschaften, die im Berufsleben wichtig sind.

Bessere Konzentrationsfähigkeit 

Wer seinen Alltag achtsam bestreitet, profitiert davon, dass die eigene Konzentrationsfähigkeit signifikant steigt. Wie kommt’s? Um kreativ zu sein, braucht es zwei Fähigkeiten: die Offenheit für neue Ideen, und zwar ohne sich von alten einschränken zu lassen, und die Fähigkeit, neue Gedanken auftauchen zu lassen, sie zu ergreifen, zu prüfen und wieder loslassen zu können. Genau das bedeutet Mindfulness auch: Offenheit, Raum für Neues, an nichts festhalten müssen und dann auch wieder loslassen können. Aber nicht nur Achtsamkeit führt zu mehr Kreativität, sondern auch Kreativität zu mehr Achtsamkeit im Leben. Wie? Indem man sich seiner Kreativität voll und ganz hingibt. Egal ob Kalligrafie, Aquarellmalerei, Basteln oder Stricken – jede dieser kreativen Tätigkeiten kann meditativ sein und dich in einen Zustand der allumfassenden Achtsamkeit versetzen. Einfach loslassen, an nichts denken und dem kreativen Prozess freien Lauf lassen.

Besseres Erinnerungsvermögen 

Die moderne Welt – und so auch der moderne berufliche Alltag – ist laut. Ständig herrscht Trubel, ständig piepst das Handy, ständig ist man in Gesprächen und nie hat man Ruhe. Somit läuft auch das Gehirn stets auf Hochtouren. Und wer ständig am Maximum seiner Kapazität arbeitet, der kann schnell etwas vergessen. Durch Mindfulness kehrt Ruhe in den Kopf ein – und das macht sich bemerkbar. Denn schon ein achtwöchiges Mindfulness Training wie MBSR bewirkt, dass manche Gehirnregionen mehr Verknüpfungen bilden. Welche? Die, die für Gedächtnis, Empfinden und das eigene Selbst sowie für Empathie verantwortlich sind. Wer sich also in Achtsamkeit übt, der steigert also unter anderem auch sein Erinnerungsvermögen.

Aktuelle Studien

Die Effekte von Achtsamkeit auf den Menschen wurden vielfach wissenschaftlich erforscht und belegt. So zeigt eine aktuelle Studie dänischer Forscher des Universitätskrankenhauses in Aarhus, wie sich das von Jon Kabat-Zinn entwickelte MBSR auf Menschen mit Depressionen auswirkt. Die Studie beweist, dass MBSR die psychische Gesundheit stärkt, gestresste Menschen entspannt und Angstpatienten beruhigt. Außerdem bewahrt es Patientinnen und Patienten mit Depressionen oftmals vor Rückfällen. Zudem verbessert ein Achtsamkeitsprogramm wie MBSR die Lebensqualität vieler Patientinnen und Patienten mit körperlichen Beschwerden. Zwar nehmen diese durch Mindfulness nicht ab. Die betroffene Person lernt jedoch, besser mit ihnen umzugehen, eine Krankheit anzunehmen und sich von dieser nicht mehr quälen zu lassen.

Das haben einige Studien belegt. Sie haben auch gezeigt, dass sich eine Achtsamkeitsmeditation positiv auf Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen auswirkt. Und auch bei Zwangsstörungen könnte Mindfulness der Schlüssel zu einer Verbesserung sein. Das zeigt eine kleine Pilotstudie der Universität Freiburg. Hier haben zwölf Studienteilnehmerinnen und -teilnehmer einen Kurs in Mindfulness Based Cognitive Therapy absolviert. Im Training lernten diese, die Zwangsgedanken zunächst einmal zu bemerken. Und dann, diese achtsam an sich vorbeiziehen zu lassen. So gelang es ihnen, die aufkommenden Bilder zu akzeptieren und diese wieder verschwinden zu lassen. Das nahm ihnen den Druck und öffnete den Raum für völlig Neues.

Der Nutzen von Achtsamkeitsprogrammen wie MBSR blieb auch den Krankenkassen nicht verborgen. So zeigen viele von ihnen großes Interesse an diesem Thema. Und viele zahlen im Rahmen der Prävention einen Zuschuss zu MBSR-Kursen. Falls du also an einem Achtsamkeitstraining – wie einem am Mindlead Institut (ehemaliges Mindful Leadership Institut) – interessiert bist, dann informiere dich bei deiner Krankenkasse, ob diese einen Teil der Kursgebühren übernimmt. 

Achtsamkeit erlernen mit dem Mindlead Institut

Achtsamkeit bringt also sehr viel. Und das nicht nur im privaten, sondern auch im beruflichen Umfeld. Diese zu erlernen und anschließend in den eigenen Alltag zu integrieren, ist aber alles andere als einfach. Schließlich macht einem der tagtägliche Stress immer wieder einen Strich durch die Rechnung. Sich allein auf den Weg der Achtsamkeit zu begeben, ist also schwer. Leichter ist es, diesen gemeinsam mit anderen zu bestreiten. Und zwar unter der Führung von Expertinnen und Experten auf diesem Gebiet.

Die findet man am Mindlead Institut – unter ihnen auch Jon Kabat-Zinn. Hier hast du in Berlin, Hamburg, München, Salzburg, Stuttgart, Wien und Zürich die Möglichkeit, zu lernen, dein Leben achtsam zu gestalten. Und zudem auch in Zuge eines Kurses alle Grundlagen und Methoden zu erlangen, um anderen Mindfulness näher zu bringen. So kannst du am Mindful Leadership Institut eine zertifizierte Beraterin bzw. ein zertifizierter Berater für Mindulfness in Unternehmen werden und Achtsamkeit in Firmen einziehen lassen. Du arbeitest bereits als Trainer, Coach oder Berater? Dann kannst du dich auch zur zertifizierten Achtsamkeitstrainerin bzw. zum zertifizierten Achtsamkeitstrainer ausbilden lassen.

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