Interconnectedness: Warum unsere Verbundenheit unsere größte Stärke ist

Die beiden bevorzugten, tief in uns Menschen verankerten, archaischen Verhaltensstrategien in Gefahrensituationen sind Kampf oder Flucht („Fight or Flight“). Etwas anders verläuft die Alarmreaktion, wenn die Situation völlig aussichtslos erscheint. Wenn Flucht oder Kampf keine Option mehr sind, dann erstarren wir oder brechen zusammen („Freeze“). Dabei wird der parasympathische Teil des Nervensystems aktiv, der Blutdruck fällt schlagartig und der Körper sackt möglicherweise in einer Ohnmacht zusammen.

Chronische Verhaltensweisen: Fight or Flight – Angriff, Flucht und Erstarrung

Diese drei Strategien scheinen in chronische Verhaltensmuster übergegangen zu sein, die unsere Konsum- und Kommunikationsmuster, unseren Einsatz von Technologie, unsere Beziehungen, die Dimensionen unserer Großzügigkeit und die Grenzen unserer Vorstellungskraft zu beherrschen – kurz unser ganzes Leben. Das Resultat: Wir sind immer mehr von Angst bestimmt und ziehen uns in Isolation zurück. Es überrascht nicht, dass sich immer mehr Menschen einsam fühlen. Es ist ferner kein Wunder, dass wir gerade in der aktuellen Situation ängstlich und verzweifelt sind, sieht und hört man in den Nachrichten meist nur Schreckensbilder und eine Horrornachricht folgt der nächsten. Von inspirierenden Zukunftsvisionen wird nur selten berichtet.

Kognitive Dissonanz

Viele Menschen, vor allem junge Menschen, fühlen sich daher gefangen. Sie sagen, dass sie sich in einem System wiederfinden, das sie nicht geschaffen haben, das ihre Werte nicht widerspiegelt, das zerstörerisch für den Planeten und insgesamt ungerecht ist. Dieses Gefühl des Gefangensein löst eine kognitive Dissonanz aus. Es ist eine Form alltäglicher moralischer Verletzung, die die Journalistin Diane Silver als „Seelenwunde, die die Identität einer Person, ihren Sinn für Moral und ihre Beziehung zur Gesellschaft durchbohrt“ beschrieb.

Auswege aus der Krise durch Meditationspraxis und Achtsamkeitsübungen

Aber es gibt Auswege aus dieser (Sinn-)Krise. In ihrem Buch „Real Change“ beschreibt Sharon Salzberg eindringlich, wie die Meditationspraxis und auch Achtsamkeitsübungen helfen können, diesen Teufelskreis zu durchbrechen.

Was können wir durch unser Handeln bewirken?

Jede Veränderung beginnt damit sich bewusst zu werden, was möglich ist, wozu unser Handeln fähig ist. Sharon Salzberg bringt es auf den Punkt: Es geht darum, wie wir unsere Handlungsfähigkeit im Sinne unserer Liebe zur Welt einsetzen. Was ist uns wichtig? Welche Fehler wollen wir berichtigen und welche Träume versuchen wir zugunsten des Allgemeinwohls zu verwirklichen? Hierbei können wir auf Praktiken und Prinzipien der Achtsamkeitspraxis und auf Achtsamkeitsübungen zurückgreifen und können somit die Klarheit und das Vertrauen erlagen, die uns dabei helfen, unsere Pläne in die Tat umzusetzen.

Interconnectedness: Die Kraft unserer Verbundenheit

Sharon Salzberg glaubt und baut auch auf die Liebe. Sie sieht die Liebe als heilende Kraft, die stark und widerstandsfähig ist. Lass die Kraft ihrer Worte auf Dich wirken und lassen Dich davon leiten und inspirieren:

„Ich glaube an die Möglichkeit einer Welt, in der unsere Verbundenheit eine zutiefst bekannte und motivierende Kraft ist, in der niemand außen vor gelassen wird, in der die angeborene Würde jedes Menschen anerkannt wird und in der Hass und Angst und Gier gemildert werden können. Ich glaube an eine Welt, in der Veränderungen vielleicht schwierig sind, aber immer als möglich angesehen werden, wie festgefahren wir uns auch immer in einem bestimmten Augenblick fühlen mögen. Ich glaube an eine Welt, in der wir Weisheit haben können, die uns leitet, in der uns Liebe antreibt und in der wir uns gegenseitig unterstützen können, wenn wir versuchen, eine Vision der Integration und Fürsorge zu verwirklichen. Ich glaube auch an Gerechtigkeit, an eine Welt, in der Handlungen Konsequenzen haben, in der Menschen zur Rechenschaft gezogen werden, auch wenn wir versuchen, füreinander zu sorgen.“ (eigene Übersetzung)

Den kompletten Artikel “Sharon Salzberg Reveals Why Our Interconnectedness Is Our Greatest Strength” kannst Du hier nachlesen.

Möchtest auch Du mithilfe von Meditationspraxis und Achtsamkeitsübungen die kognitive Dissonanz überwinden und aus der Krise ausbrechen, aber weißt nicht wie? In unserem unserem  Virtual Center findest Du Anleitungsvideos, die Dir am Anfang helfen können.

 

Bildnachweis: ©lassedesignen – stock.adobe.com

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